Ich glaube;
hilf meinem Unglauben!

Jahreslosung 2020 | Markus 9,24

 


 

Liebe Gemeinde,

wer hat es noch nicht erlebt... so einen richtig fiesen Streit. Da schlägt einem das Herz bis zum Hals, die Hände werden feucht und die Beine zittern. Im Affekt knallt man dem Gegenüber verletzende Sprüche an den Kopf, eigentlich um sich selbst zu schützen und zu verteidigen. Bei meinen Geschwistern und mir haben zusätzlich die Türen geknallt, um die Wut und den Ärger nochmal zu bekräftigen. Zum Glück sind wir so gestrickt, dass wir schnell wieder aufeinander zugehen. Vielleicht hat uns ein Spruch unserer Oma geprägt, den sie eigentlich immer ihren 5 Kindern sagte: „Egal was kommt, vertragt euch!“ Und schon kommen wir zum springenden Punkt. Gegenüber Menschen, die einem sympathisch sind, ist die Bereitschaft zu vergeben und sich zu versöhnen schnell da. Aber was ist mit den Menschen, die man als schwierig und anstrengend empfindet? Diejenigen, die einem total unsympathisch sind? Die einem sogar noch mit Absicht das Leben schwer machen? Jesus sagt: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ Meine ersten Gedanken dazu: Ich kann das nicht! Wieso sollte ich? Da dreht sich mir mein Innerstes um...  Manche Weisungen Gottes brauchen einfach Zeit. Zeit, diese anzunehmen und zu verinnerlichen und Zeit, um darüber und für den „Feind“ beten zu können. Gott gibt uns die Stärke dazu! Wenn ich Verhaltensweisen anderer manchmal nicht verstehe, egal ob ich falsch liege oder der/die Andere, dann bete ich zu Gott: „Auch wenn ich grad absolut auf'm Schlauch stehe und mich ärgere, schenke du deinen Segen!“ Ich verlasse mich darauf und gebe das ab, was mich am Ende belasten würde und Versöhnung wird viel leichter. Versuchen Sie es doch einmal!

Mit herzlichen Segenswünschen

Sylvia Schantora

 

KIRCHE ROSENBACH ONLINE

 

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ZITAT

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.

Rainer Maria Rilke
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