Suche Frieden
und jage ihm nach!

Jahreslosung 2019 | Psalm 34, 15

 



Liebe Leserin, lieber Leser,

stellen Sie sich eine belebte Fußgängerzone vor. Zentral steht eine einzelne Person, an der die meisten Menschen vorbeilaufen. Jeder hat es eilig und ist mit sich selbst beschäftigt. Der eine schleppt seine Einkäufe, ein anderer rennt zur Straßenbahn. Beim nächsten steht ein Arztbesuch oder eine Behördengang an. Keiner hat Zeit oder zeigt Interesse für diese einzelne Person, die einfach nur wartet und sicher registriert, wie viele Menschen an ihr vorbei laufen. So ähnlich stelle ich mir Gott vor, wie er auf uns Menschen wartet. Obwohl er offensichtlich da ist, laufen wir an ihm vorbei, aus den verschiedensten Gründen: Selbstbestimmung, Ablenkung, Hochmut, vielleicht auch innere Verletzungen oder, dass das logische Denken Gott nicht erklären kann. Einige dieser Gründe kenne ich persönlich. Ich habe gemerkt, dass sie in mir Unruhe und Unfrieden stiften. Erst wenn ich stehen bleibe und meinen Fokus auf Gott richte, kehrt in mir Ruhe, Frieden und manche neue Erkenntnis ein. Es ist wunderbar, dass Gott sagt: „Hier bin ich.“ und geduldig auf uns wartet, bis wir stehen bleiben und auf ihn schauen. Bald feiern wir Weihnachten und ich gehöre zu den Menschen, die die Advents– und Weihnachtszeit lieben und genießen, trotz aller Vorbereitungen. Gerade am Heiligen Abend, an dem Tag, an dem wir an Jesu Geburt denken, zeigt uns Gott ganz intensiv: „Ich bin für dich da!“ Keiner braucht einen Sicherheitsabstand zu halten. Gott schenkt die Geborgenheit, die Annahme und den Frieden, den jeder Einzelne braucht.

Gottes Liebe wärme dich, 
Gottes Gegenwart umstrahle dich, 
Gottes Geist möge in dir sein, 
Gottes Kraft soll in dir wirken, 
Gottes Friede soll dich umgeben.       Irischer Segen

So wünsche ich - im Namen unserer Pfarrer Michael Kreßler und Rainer Zaumseil - eine gesegnete und friedliche Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins Jahr 2020! 

Ihre Sylvia Schantora



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ZITAT

Auch die Augen haben ihr tägliches Brot: den Himmel.

Ralph Waldo Emerson
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